Von 1975 bis 1980 arbeitete ich als Computertechniker bei GCA International in Kreuzlingen, Schweiz. Die Geräte kamn von GCA David Mann. Diese Geräte zur Herstellung der Fotomasken für Halbleiter mit dem Pattern Generator war eine höchtspräzise Angelegenheit und ersetzte den damals üblichen Schneidetisch (2m x 2m) mit Reduzierkamera.
Ein Pattern Generator ist somit ein Photolithographisches Zeichensystem mit x-y Tisch (10cm x 10cm) mit einer Präzision von 1 Micrometerschritten. Die Belichtung der Zeichungen mit Xeon Licht auf Emulsion war auf einer 10x10 cm Glasplatte noch gerade zu erkennen, aber im nächsten Arbeitsschritt wurde mit dem Photorepeater dieser Schaltkreis (IC) nochmal um den Faktor 10 verkleinert, damit eine Kantenlänge von ca. 10mm als Chipgrösse entstand. Mehr konnten die damaligen Optiken von Zeiss noch nicht verzerrungsfrei auflösen. Die Entwicklung für bessere Weisslicht Objektive kam erst in den darauffolgenden Jahren.
Ein interessanter Link hierzu ist im Semikon Archiv
Die eigentliche Aufgabe war damals, diese 1970 noch sichtbaren aktiven Bauteile so zu integrieren, dass aus der handgrossen Karte einer Honeywell H-200, ein integrierter Chip für die nächste Generation Microcomputer wurde; das IC = Integrated Circuit. Das Ziel war schneller, schneller, schneller ... 
Die Grossrechner (Mainframe) mussten kostengünstiger in der Herstellung werden! Die Microcomputer waren gerade noch auf den Zeichentischen der Entwicklungslabors und wurden mit diesen GCA-David Mann Patterngenerator gezeichnet und eine Entwicklung wie INTEL und Microsoft konnte danach überhaupt erst entstehen (1975 bis heute).
Die Vorbereitungen am Digitizer Pattern Compiler erfolgte damals noch mit 4014 Bildschirmen. Eine technische Meisterleistung von Tektronix, die ich auch installieren durfte und bei Problemen die Wartung aller in diese Prozesse involvierten Computer Systeme übernahm. Die Integration von System-Bauteilen und Baugruppen um 1975 war so gering, dass man mit Hilfe eines Tektronix Oszillographen (wir nannten ihn Oscar) jedes Signal messen konnte und damit die defekten Bauteile aufspürte, um sie zu ersetzen. Widerstände, Kondenstoren und Transistoren waren noch sichtbar.
Wir redeten damals über Taktfrequenzen von einigen hundert Kilo-Hertz bis max. 1 Mega Hertz. Kurz nach dieser Zeit (im Jahre 1977) sprach man diesen Satz: "There is no reason for any individual to have a computer in their home" Doch es kam anders als man denkt, siehe auch den Vortrag von Wayne Green aus dem Jahr 1978 in Paris.
Die nächste Generation Pattern Generator 3600 von David Mann hatte einen HP-Laser zur Bestimmung der x-y Position am Zeichentisch für die zu belichtenden Chrom Masken, nun konnte man bereits 0,4 Micrometer genau positionieren:
Von damals bis heute (2006) stiegen diese Taktfrequenzen von Microcomputern (CPUs) um den Faktor 4000 auf 4 GigaHertz!